Ein Dorf wird neu gebaut 16.11.2013

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21.03.2014

Hilfe ist der Silberstreif am Horizont

Die große Anteilnahme und Hilfsbereitschaft im Land kann trotz des beeindruckenden Umfangs nicht langfristig strukturelle Veränderungen herbeiführen. Für die Wiederherstellung der Normalität wird Hilfe weiterhin dringend gebraucht.


12.12.2013

Ein Haus ist nicht gleich ein Haus

Auch wenn „Helfen verbindet Menschen e.V.“ die erste finanzielle Hilfe in Richtung Philippinen geschickt hat, dauert der Aufbau doch ein wenig länger. Denn nur einfach die zerstörten Häuser wieder aufzubauen ist auf den Philippinen nicht möglich. Hier fegen im jeden Jahr etwa zwei Dutzend Tropenstürme mit mehr als 300 Kilometern Windstärke über das Land.

Entscheidend ist deshalb der Standort, an dem die neuen Behausungen stehen sollen. Die Philippinen sind der zweitgrößte Archipel der Welt und haben zusammengenommen mehr als 38.000 Küstenkilometer, fast so lang wie der Erdumfang. Nicht nur Fischer, auch arme Großfamilien, die in der Stadt keinen Wohnraum bezahlen können, zieht es oft an den Rand des Wassers, wo ihre Hütten leichte Opfer für Stürme und Wellen sind.

Bisher muss auf den Philippinen nur ein Mindestabstand zum Meer von 20 Metern eingehalten werden. Die Nachbarländer im Pazifik handhaben das strenger und setzen einen Mindestabstand von 80 bis 200 Metern fest. Ein weiterer Schwerpunkt des vorläufigen Aufbauplans ist die Aufforstung der Küstenstreifen mit wurzelreichen Mangroven. Sie können ein natürlicher Schutzwall für die Küsten sein. Die Mangroven müssten schnell gepflanzt werden, denn sie brauchen fünf bis sieben Jahre, bis sie groß genug sind, um Schutz zu bieten.


23.11.2013

Wie es augenblicklich auf den Philippinen aussieht

Nach dem Taifun Haiyan drohen in den Krisengebieten Krankheiten und Seuchen auszubrechen. Viele Trink- und Abwasserleitungen sind zerstört, Brunnen sind verunreinigt, Trinkwasser ist knapp. Überall steht noch Wasser in den Straßen, eine ideale Brutstätte für Keime und Insekten. Aufgrund des verschmutzen Wassers sind Epidemien wie Cholera und Typhus zu befürchten. Besonders Kinder sind gefährdet. 


16.11.2013

Hilfe für die Philippinen rollt an

In den betroffenen Regionen sind viele Straßen teilweise meterhoch überschwemmt und ganze Städte und Dörfer zerstört. Mindestens 1.400 Menschen starben (Stand: 13.11.2013). Insgesamt sind 9,67 Millionen Menschen von den Auswirkungen dieses Taifuns betroffen. Augenblicklich leben in 1.444 Orten auf den Philippinen etwa 615.000 Menschen in Evakuierungszentren. 

Anhaltende Regenfälle erschweren die Aufräumarbeiten und Schlamm und Überschwemmungen blockieren die Straßen. Vielerorts ist die Telefon- und Stromversorgung unterbrochen. Wohnraum und Lebensgrundlage sind zerstört: Häuser, öffentliche Versorgung, Felder und Ernten sind dem Erdboden gleich gemacht. Die Menschen vor Ort berichten von apokalyptischen Zuständen.


Fotos: Maurice Ressel - www.mauriceressel.de

 

26.04.2015

Im Juni 2015 sind 246 Häuser und 5 Schulen fertig

Insgesamt 700 Familien haben inzwischen wieder ein festes Dach über dem Kopf. Bis dahin lebten sie oft in Zelten oder in den mit Planen notdürftig abgedeckten Trümmern ihrer Häuser. Jetzt stehen in Candahug 200 Wohneinheiten mit separat gelegenen Sanitäranlagen, die als Schutzräume fungieren. Weitere 46 Einheiten sind derzeit noch im Bau und werden voraussichtlich im Juni 2015 fertiggestellt. Zum Dorf gehört nun auch eine von 5 zweigeschossigen, sturmsicheren Grundschulen. Die Räumlichkeiten werden seither sowohl für den Schulunterricht, als auch für Unterrichtseinheiten zur Katastrophenvorsorge genutzt. In Candahug kehrt nun bei den 1.000 Einwohnern so allmählich wieder Normalität ein.

       10.12.2014

Gute Nachricht aus den Philippinen:

Zwar ist auch Tacloban am 9. Dezember 2014 vom Taifun "Hagupit" heimgesucht worden, aber die neuen Häuser in Candahug haben den Sturm unbeschadet überstanden und die bereits fertig gestellten Schulgebäude konnten sogar schon als Evakuierungszentren genutzt werden. 

Die sog. „Transitional Houses“ an den Standorten Aklan und Bantayan Islands sind ebenso unversehrt geblieben. Noch unklar ist die Situation in der Region Borongan, da wegen beschädigter Telefonleitungen bzw. Mobilfunkstationen noch keine Informationen vorliegen. Sobald wir Neuigkeiten haben, werden wir hier sofort berichten. 


 

05.12.2014

Weitere Häuser entstehen

Für über 50 Familien zusätzlich baut Don Bosco derzeit feste Häuser mit besonderem Windschutz. Inzwischen stehen Wohnhäuser für 360 Haushalte. Knapp 2.000 Einwohner hat Candahug nun. Vor dem Taifun Haiyan waren es 5.600.


01.12.2014

Bienen und Boote

Mehrere Bienenvölker haben Einzug gehalten, denn rund um Candahug bieten Flora und Fauna genügend Nahrung mit Bienenzucht Geld zu verdienen. 18 kleine und 2 große Schiffe sind ebenfalls fertig geworden und die Fischer arbeiten an der Herstellung ihrer Netze. In Kürze geht es wieder – wie vor dem Taifun Hajyan – auf Fischfang. 


25.05.2014

50 Häuser sind fertig

Der Wiederaufbau des Dorfes Candahug, für das „Helfen verbindet Menschen“ eine Spende in Höhe von 150.000 Euro gegeben hat, macht gute Fortschritte. Bislang gibt es keine nennenswerten Verzögerungen. Laut dem letzten Zwischenbericht sind bereits 50 der geplanten 360 Häuser fertiggestellt und die ersten Familien können in Kürze einziehen. Die zweite Phase, d.h. die Errichtung weiterer 50 Häuser, hat vor kurzem begonnen und soll in gut drei Monaten abgeschlossen werden. 

Gleichzeitig wird ein stabiles zweistöckiges Gebäude errichtet, das als Klassenräume und im Ernstfall als Evakuierungsräume genutzt werden kann. Die Bauarbeiten sind ausgeschrieben und es werden derzeit Vereinbarungen mit den Schulbehörden vorbereitet, so dass schon bald mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. 

 

„Helfen verbindet Menschen e. V.“ hatte als erste Unterstützung 10.000 € für sofortige Nothilfemaßnahmen direkt einige Tage nach dem Taifun Hayjan an die Salesianer Don Bosco zur Verfügung gestellt. Don Bosco hat auf den Philippinen zahlreiche Standorte und mit Erfahrung zügig sofort vor Ort helfen können. Für diese großzügige Unterstützung übermittelte uns Don Bosco jetzt ein großes Dankeschön. Die mit Ihren Spenden ermöglichten Nothilfemaßnahmen der Salesianer haben vielen Menschen das Überleben unter schwierigsten Bedingungen ermöglicht.  


24.03.2014

Erste Häuser entstehen in Candahug

Zahlreiche Freiwillige haben sich gemeldet und wollen helfen. Sie werden für einige Wochen in das zerstörte Gebiet rund um Candahug fahren und Familien bei der Instandsetzung ihrer Häuser helfen. Dabei werden die Pläne umgesetzt, neu aufgebaute Häuser mit einem betonierten Schutzraum zu versehen. Sie sollen den Bewohnern ermöglichen, ihre Habe im Falle einer Evakuierung sicher untergebracht zu wissen und damit eine zukünftige schnelle Evakuierung sicher zu stellen.

Aktuelle Fotos zeigen den Aufbau der ersten Häuser und ein Modell, wie die Vorsorge für zukünftige Naturkatastrophen getroffen wird. Ein betonierter Raum dient den Familien zukünftig als Schutz vor weiteren Taifunen. Dank der finanziellen Hilfe von „Helfen verbindet Menschen“ und anderen Spendern geht der Aufbau der ersten Häuser zügig voran.


21.03.2014

Hilfe ist der Silberstreif am Horizont

Mit der ersten finanziellen Hilfe von „Helfen verbindet Menschen“ und zahlreicher weiterer Spender aus Deutschland konnte Ende 2013 die Nothilfe der Salesianer Don Bosco vielen Betroffenen des Taifuns Haiyan auf den Philippinen das Überleben sichern. In der Folge geht es vor allen Dingen darum, den Menschen den Weg zurück in die Normalität zu ermöglichen und den Wiederaufbau koordiniert anzugehen.

Die Hilfe ist bereits angekommen

Bis vor wenigen Tagen war der Fotograf Maurice Ressel im Auftrag von Don Bosco und „Helfen verbindet Menschen“ im Dorf Candahug auf den Philippinen und seine Fotos vermitteln uns erste Eindrücke von den vom Taifun Hyjan betroffenen Menschen und dem Dorf. Stolz erzählte er uns von den mehr als 40.000 Lebensmittelpaketen, die dank unserer ersten Spontanhilfe vor Ort für tausende von Familien organisiert werden konnten. 

Aus der Not wird eine Tugend - gemeinsamer Wiederaufbau

Die Instandsetzung der Häuser ist momentan das wichtigste Ziel der Wiederaufbaumaßnahmen – nur so kann Normalität in den Alltag zurückkehren. Das den Wiederaufbau organisierende Don Bosco-Team hat mehr als 800 Familien identifiziert, deren Häuser dringend repariert werden müssen. Die Familien wollen und sollen in weiten Teilen selbst den Wiederaufbau übernehmen. Viele sind aber oftmals noch durch Verletzungen, Erkrankungen oder auch durch den Tod von Familienmitgliedern traumatisiert.


01.12.2013

Viel Hilfe für die Philippinen

Auch am Wilhelm-Hittorf Gymnasium in Münster wurden fleißig Spendengelder für die Menschen auf den Philippinen gesammelt. Letzte Woche überreichten zwei Vertreter der SV Lisa-Marie Wille und Ole Oelerich im Beisein von Vertretungslehrer Thorsten Korfsmeier und Schulleiter Christian Schrand dem Vorsitzenden des Vereins, Dr. Achim Kramer, eine Spende in Höhe von 750 Euro. Unter anderem durch eine schulinterne Waffelaktion kamen die Gelder zusammen. Diese kommen nun den vom Taifun betroffenen Menschen zu Gute.


26.11.2013

Wiederaufbau mit Weitblick

In dieser Woche werden auch die Planungen für den Wiederaufbau abgeschlossen. Die Salesianer Don Boscos wollen die Menschen Schritt für Schritt zurück in die Normalität begleiten. In vielen Regionen können die Arbeiten bereits beginnen. Im Sinne von „LVM Helfen verbindet Menschen e.V.“ und seinen Unterstützern planen die Salesianer diese Phase mit Sorgfalt und Übersicht. Ziel ist es, nicht nur Häuser wieder aufzubauen, sondern ein Zuhause, eine Schule oder ein Evakuierungszentrum so zu gestalten, dass es zukünftigen Naturkatastrophen standhalten kann.


23.11.2013  

Nothilfeprogramm läuft

„LVM Helfen verbindet Menschen e. V.“ hat zunächst Kontakt zu einer Organisation aufgenommen, die Hilfsmaßnahmen auf den Philippinen landesweit koordinieren und jederzeit über den Stand informieren können. Der Orden der Salesianer unter ihrem Hilfswerk „Don Bosco Mondo e. V.“  unterstützen seit Beginn der Katastrophe die Opfer und Überlebenden. Die salesianischen Einrichtungen koordinieren Ihre Hilfsmaßnahmen landesweit, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Sie haben ein Nothilfeteam aufgestellt und ein umfassendes Nothilfeprogramm auf den Weg gebracht.

Den Salesianern Don Bosco wurde von „LVM Helfen verbindet Menschen e.V.“ als erste Maßnahme ein Betrag von 10.000 Euro für Soforthilfe zu Verfügung gestellt. Auch mit Hilfe dieser Summe konnten am Freitag 10 Tonnen überlebenswichtige Medikamente und mobile Anlagen zur Wasserreinigung auf die Philippinen nach Cebu geschickt werden. Darunter Antibiotika, Schmerzmittel, Mittel gegen Wurmerkrankungen, aber auch Wasserentkeimungstabletten und Medikamente gegen Malaria.

Die Salesianer Don Bosco koordinieren die Lagerung und die Verteilung an Gesundheitsstationen, Krankenhäuser und Notunterkünfte. Außerdem beginnen die Planungen für den Wiederaufbau. Die Helferinnen und Helfer bekommen so ein genaueres Bild von der Lage im Krisengebiet und können abschätzen, wo ihre Hilfe am nötigsten gebraucht wird.


Fotos: Maurice Ressel - www.mauriceressel.de

 

 

12.12.2014

Letzte Häuser und Schule gehen der Vollendung entgegen

Ziel sind 500 Häuser, die letzten 100 dürften nach den bisherigen Planungen bis Mitte nächsten Jahres fertig werden.

Gäste aus den Philippinen erläuterten die                                                                                                                   neusten Baumaßnahmen in Candahug. V.l.n.r.:

Dr. Achim Kramer (Vorsitzender Verein) Peter

Amico, Leah Samson (Philippinenhilfe Don Bosco

(SDB), Alexander Pöter, Adriano Satura (SDB), 

Ulrich Scheffer, Alon Ross Banoqon (SDB),

Marko Feldbaum, Roland Strux (SDB)

 

Gebaut wird derzeit ein Schulgebäude. Es wird mit einer Dachterrasse gebaut und dient zusätzlich als Zentrum für die Katastrophenvorsorge für die Gemeinde. Das Gebäude wird eine Notaufnahme im Erdgeschoss haben.  Ein offener Mehrzweckraum, Klassenzimmer und die Dachterrasse können für die täglichen Schulaktivitäten verwendet werden.  


02.05.2014

Ein Dorf aufbauen? Aber wie?

Oft wurden wir gefragt, was passiert eigentlich beim Wiederaufbau „unseres Dorfes“ in Candahug auf den Philippinen? Wie wir hier bereits an anderer Stelle berichteten, unterstützt „Helfen verbindet Menschen e. V.“ die Aufbauarbeit durch DON BOSCO vor Ort. Die seit Jahrzehnten auf den Philippinen tätige Organisation hat dazu einen genauen Aufbauplan mit Ablauf und Kosten vorgelegt.  


21.03.2014

Gemeinsam entsteht Zukunft

Die Helfer sind nur ein Ausdruck des starken Gemeinschaftsgefühls der Menschen auf den Philippinen. Für Candahug gibt es konkrete Pläne, Helfer und Material stehen dank der großzügigen Spenden („Helfen verbindet Menschen stellte einen Betrag von 160.000 Euro zu Verfügung) in der Warteschleife und die Bewohner möchten beginnen. Aus Katastrophenschutzgründen will die Regierung aber einen Sicherheitsabstand zur Küste gewahrt wissen: eine „No build-Zone“, in der nichts gebaut werden darf. Auch die Kinder mussten bis jetzt auf ihre neue Schule warten. Neben dem Gemeindezentrum und der Kirche hatte der Taifun auch die Schule stark in Mitleidenschaft gezogen. Als nachhaltig konzipierter Wiederaufbau wird die Schule in Candahug mit einem doppelstöckigen Schutzraum ausgestattet.


03.01.2014

Aufbau langsam - Versorgung schnell

Während der Wiederaufbau des Dorfes Candahug wegen der schlechten Straßenanbindung nur langsam vorangeht, zeigen sich bei der Versorgung der Bevölkerung erste Erfolge. Schon wenige Tage nach dem Taifun wurden Evakuierte aufgenommen und ihnen Schutz und Nahrung geboten. In der technischen Frauenberufsschule einige Kilometer von Candahug entfernt, fanden über 1.500 Menschen Schutz. Es wird dauern, bis die Schäden des Erdbebens beseitigt sind und die Infrastruktur wieder hergestellt ist.  

In Candahug wurden Hilfsgüter wie Reis, Konserven, Decken und vor allem Trinkwasser zusammengestellt. Diese Nothilfemaßnahmen konnten Dank Ihrer Spenden schnell umgesetzt werden. Die Menschen in Candahug sind dankbar für jede Unterstützung.


10.12.2013

Das Dorf der Frauen

Der Verein hat durch zahlreiche spontane Spenden von Mitarbeitern, Agenturen, Pensionären und Vorstandsmitgliedern des Landwirtschaftlichen Versicherungsvereins Münster a.G. sowie der Augsburger Aktienbank AG einen Betrag von 140.000 Euro für Aufbaumaßnahmen auf den Philippinen gesammelt. Dieser Betrag wird in Zusammenarbeit mit dem Orden der Salesianer Don Bosco beim Wiederaufbau eines Dorfes auf den Philippinen helfen. Die Salesianer haben mehrere Stützpunkte dort und können so direkt alle Spender über die Verwendung der finanziellen Hilfe informieren.

Das Dorf Candahug ist ein Ortsteil abseits der philippinischen Stadtgemeinde Palo in der Provinz Leyte, die Teil der Inselgruppe Visayas ist. Dort lebten vor dem Taifun über 1.300 Einwohner, in teilweise ländlichen oder ärmlichen Verhältnissen.

Nicht ein einziges Haus steht noch. Die höchste Anzahl an Menschen auf den Philippinen wurden aus Candahug als tot oder als vermisst gemeldet, die meisten von ihnen Männer. Sie waren im Ort geblieben, um die Häuser vor dem Taifun und vor Plünderern zu schützen. 

In glücklichen Zeiten war das Dorf Candahug ein attraktiver Ort für Familien mit wenig Geld. Jetzt ist es ein Platz, an dem vereinzelt nur noch die Betonböden an die Stellen erinnern, an denen einmal die Wohnhäuser standen. Die Einwohner haben sich einige Kilometer entfernt in einer alten Schule eingerichtet und leben von Reis und getrockneten Nudeln.

Noch ist die Küstenstraße unpassierbar. Die Salesianer Don Bosco haben damit begonnen, den Weg nach Candahug wieder befahrbar zu machen. Der LVM-Verein kann nun die Hilfe schnell dort einsetzen, wo sie dringend gebraucht wird.


26.11.2013

Im November und Dezember 2013 konzentrieren sich die Hilfsmaßnahmen auf die Verteilung von Lebensmittelpaketen und Medikamenten in den am stärksten betroffenen Regionen Leyte, Samar, Nord-Cebu und Aklan. In den ersten Tagen wurden 30.000 Lebensmittelpakete vorbereitet und der Transport organisiert. Die Pakete enthalten die wichtigsten Lebensmittel Reis, Fischkonserven, Nudeln und Wasser und sichern das unmittelbare Überleben der Menschen. Insgesamt sollen 150.000 Pakete verteilt werden.


24.11.2013

Spenden braucht Vertrauen

Warum „LVM Helfen verbindet Menschen e.V.“ für die Hilfe auf den Philippinen die Organisation Don Bosco Mondo gewählt hat.

Transparenz, Engagement und Nachhaltigkeit sind wichtige Elemente in der Spendenwerbung und Projektarbeit. Verwaltung und Spendenwerbung sind notwendig, um Maßnahmen sachgerecht und kostengünstig durchzuführen und um neue Förderer für unser Anliegen zu gewinnen. Dies wird auch von den Spendern in Deutschland generell als sinnvoll betrachtet, denn neben dem guten Willen werden Sachkompetenz und ausreichende Finanzmittel benötigt, um Projekte im Sinne des Vereins effektiv und nachhaltig umzusetzen. Wichtig ist den Spendern dabei Transparenz und Wirtschaftlichkeit. 

Dies nimmt Don Bosco Mondo  sehr ernst und veröffentlicht seit vielen Jahren die Kosten für Verwaltung und Spendenwerbung in einem Jahresbericht, der an alle Spender übersandt wird.  Der Jahresabschluss von Don Bosco Mondo wurde in den vergangenen Jahren von der Prüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers PwC geprüft und hat stets den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten.

Jährlich nimmt Don Bosco Mondo am Wettbewerb um den von PwC ausgeschriebenen Transparenzpreis teil. 2012 erreichte Don Bosco Mondo über 90 Prozent der zu vergebenden Bewertungspunkte und gehört damit zu den 15 am besten bewerteten Organisationen. Als Grundlage diente insbesondere die Berichterstattung im Jahresbericht.

Engagement für die gute Sache

Neben der notwendigen Sachkompetenz in Verwaltung und Finanzfragen ist für Don Bosco Mondo das unentgeltliche Engagement im Geiste des Heiligen Johannes Boscos entscheidend. Schwestern, Brüder und Patres der von Don Bosco gegründeten Ordensgemeinschaften arbeiten in den von Mondo geförderten Projekten selbst unter schwierigsten Bedingungen und in der Regel ohne Gehalt. Das Engagement der Salesianer Don Boscos ist das Rückgrat der  Projektarbeit.

Die Einrichtungen der Salesianer Don Boscos sind auf Dauer angelegt. Die Salesianer und ihre Mitarbeiter können personelle und finanzielle Hilfe vor Ort leisten, wann immer das in den Folgejahren notwendig sein wird. Die langjährige Erfahrung und ihre Infrastruktur sind ein stabiler Faktor für den nachhaltigen Erfolg der von uns geförderten Projekte.


23.11.2013

Wir stellen Soforthilfe zu Verfügung

Eine Welle der Hilfsbereitschaft für die vom Taifun auf den Philippinen betroffenen Menschen haben wir in den vergangenen Tagen von ihnen erhalten. Bis zum heutigen Tage erhielten wir mehr als 25.000 Euro an Spenden mit der Bitte, diese – wie auch in der Vergangenheit – mit Sorgfalt und Übersicht für Hilfsprojekte auf den Philippinen zu verwenden. Dafür danken wir Ihnen.


16.11.2013

Hilfe für die Philippinen rollt an

Viele Anfragen von Ihnen bestätigten uns, beim Wiederaufbau auf den Philippinen zu helfen. Denn wer den Taifun dort überlebt hat, braucht neben medizinischer Versorgung Wasser und Lebensmitteln meist auch ein Dach über dem Kopf. 

Als "Soforthilfe" stellt LVM Helfen verbindet Menschen einen Betrag von 5.000 Euro zu Verfügung. Der Verein möchte beim Wiederaufbau einer bereits vorhandenen sozialen Einrichtung, die durch den Taifun zerstört wurde, finanzielle Hilfe anbieten. 

Wir haben uns in den vergangenen Tagen daran gemacht, uns bei den etablierten Hilfsorganisationen einen Überblick zu verschaffen. Dabei greifen wir auch auf den bewährten Kontakt zu den Kapuzinern zurück, mit denen zusammen wir - Dank Ihrer Unterstützung - seinerzeit ein Waisenhaus auf der vom Tsunami betroffenen Insel Nias aufgebaut haben. Der Orden der Kapuziner unterhält auf den Philippinen eine Dependance. Durch die zerstörte Infrastruktur sind Internetverbindungen auf den Philippinen noch nicht wieder hergestellt. Wir informieren Sie sobald als möglich über die aktuelle Entwicklung,  


 

Fotos: Maurice Ressel - www.mauriceressel.de

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